Pflege
In der Pflege begegnen sich Menschen in sensiblen, oft emotional herausfordernden Situationen – mentale Gesundheit spielt hier eine besonders wichtige Rolle. Pflegebedürftige erleben Veränderungen, Unsicherheiten und den Verlust von Selbstständigkeit; Mitarbeitende stehen unter hohem Verantwortungsdruck und arbeiten in einem Umfeld, das viel Kraft und Professionalität erfordert.
Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Pflegeeinrichtungen – nah an den Teams, nah am Alltag, mit fundiertem Wissen um die intensiven Herausforderungen in der Pflege. Wir unterstützen Einrichtungen mit ganzheitlichen, evaluierten Projekten mit klaren Zielen und praxisnahen Fortbildungen für Pflege- und Betreuungskräfte. Dabei verbinden wir Pflegepraxis mit psychologischer Expertise und entwickeln Lösungen, die im Alltag funktionieren und einen spürbaren Unterschied machen.
Wenn Gedanken
auf Reise gehen
Wirkung für Ihre Einrichtung:
- Aktivierung von Erinnerungen und emotionalen Ressourcen
- Stärkung von Identität und Wohlbefinden
- Professionell begleitete Gruppen- und Einzelangebote
- Erweiterung der Gesprächs- und Betreuungskompetenz im Team
- Nachhaltige Integration moderner Aktivierungsarbeit
Was das Projekt umfasst:
- Virtuelle Reiseerlebnisse:
Bewohnerinnen und Bewohner erleben mit modernen VR-Brillen ausgewählte Reiseziele. Begleitet von erfahrenen Psycholog:innen nutzen wir die Reiseerfahrungen als Schlüssel für systemische Reminiszenzarbeit, emotionale Aktivierung und einfühlsame Gesprächsführung. - Gruppenangebot mit systematisch-psychologischer Gesprächsführung:
In moderierten Gruppenformaten stehen Erinnerung, Identität und emotionaler Austausch im Mittelpunkt. Durch strukturierte, emotionsbasierte Gesprächsführung werden persönliche Erfahrungen geteilt und Ressourcen gestärkt. - Fortbildung für Mitarbeitende:
Pflege- und Betreuungskräfte werden in Methoden der Reminiszenzarbeit, emotionsorientierten Gesprächsführung und Aktivierung geschult. Ziel ist es, die Inhalte nachhaltig in den Alltag der Einrichtung zu integrieren.
Dieses Projekt wird gefördert:
„Wenn Gedanken auf Reise gehen“ entspricht den Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen gemäß § 5 SGB XI und kann im Rahmen gesetzlicher Präventionsprogramme durch Krankenkassen gefördert werden. Wir beraten Ihre Einrichtung zu Fördermöglichkeiten, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten die Umsetzung entsprechend der Fördervorgaben.
Ein Stück von uns
Die Kraft der Theaterpädagogik schafft Räume, in denen Menschen sich ausdrücken können – jenseits von Sprache, kognitiver Leistungsfähigkeit oder körperlicher Einschränkung. Gerade in der Pflege eröffnet sie neue Zugänge zu Erinnerungen, Emotionen und sozialer Begegnung. Mit „Ein Stück von uns“ bringen wir theaterpädagogische Methoden in Pflegeeinrichtungen. Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Raum, ihre Erfahrungen, Gefühle und Erinnerungen kreativ auszudrücken. Dabei geht es nicht um Schauspiel im klassischen Sinne, sondern um Begegnung, Ausdruck und gemeinsames Erleben. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, gesehen zu werden – nicht nur als Pflegebedürftige, sondern als Menschen mit Geschichte, Humor, Fantasie und Persönlichkeit. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Beziehung zwischen Bewohner:innen, Mitarbeitenden und dem sozialen Umfeld der Einrichtung.
Was "Ein Stück von uns" bewirkt:
- Stärkung von Ausdrucksmöglichkeiten für Bewohner:innen:
- Förderung von Erinnerungsarbeit, Kreativität und emotionalem Wohlbefinden
- Mehr soziale Interaktion und Begegnung im Alltag der Einrichtung
- Neue Zugänge zu Kommunikation – auch bei kognitiven Einschränkungen
- Stärkung von Beziehung zwischen Bewohner:innen und Mitarbeitenden
- Positive Impulse für die Atmosphäre und Kultur in der Einrichtung
In Kooperation mit:

Was das Projekt umfasst:
- Auftakt und gemeinsame Projektplanung:
Abstimmung mit der Einrichtung sowie Vorbereitung der theaterpädagogischen Arbeit mit Bewohner:innen und Teams. - Theaterpädagogische Gruppenangebote mit Bewohner:innen:
Kreative Einheiten zur Förderung von Ausdruck, Erinnerungsarbeit, Bewegung und sozialer Interaktion. - Einbindung von Mitarbeitenden:
Sensibilisierung für kreative Methoden und deren Wirkung auf Beziehung, Kommunikation und Wohlbefinden. - Gemeinsame kreative Prozesse:
Entwicklung kleiner Szenen, Geschichten oder Ausdrucksformen aus den Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden. - Abschlussmoment oder Präsentation:
Ein gemeinsamer Moment des Teilens – beispielsweise eine kleine Aufführung, Präsentation oder ein kreativer Abschluss innerhalb der Einrichtung.
Dieses Projekt wird gefördert:
„Ein Stück von uns“ entspricht den Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen gemäß § 5 SGB XI und kann im Rahmen gesetzlicher Präventionsprogramme durch Krankenkassen gefördert werden. Wir beraten Ihre Einrichtung zu Fördermöglichkeiten, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten die Umsetzung entsprechend der Fördervorgaben.
Miteinander
Pflegen
Gewalt in der Pflege entsteht selten bewusst. Häufig entsteht sie aus Überforderung, emotionaler Belastung, Missverständnissen oder herausfordernden Situationen im Umgang mit Pflegebedürftigen und ihren Krankheitsbildern. „Miteinander Pflegen“ setzt genau hier an. Das BGM-Projekt unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, Mitarbeitende im Umgang mit belastenden Situationen zu stärken, emotionale Kompetenzen zu fördern und eine unterstützende Teamkultur aufzubauen. Gemeinsam schaffen wir Strukturen, in denen schwierige Situationen reflektiert werden. Mitarbeitende können sich gegenseitig unterstützen und Verantwortung im Team bewusst teilen. So entstehen mehr Sicherheit im Handeln, mehr gegenseitige Unterstützung und ein respektvoller Umgang im Pflegealltag.
Wirkung für Ihre Einrichtung:
- Mehr Sicherheit im Umgang mit belastenden und herausfordernden Situationen
- Stärkung emotionaler Kompetenzen im Pflegealltag
- Bewussterer Umgang mit Gewalt und Grenzverletzungen
- Mehr Austausch, kollegiale Beratung und gegenseitige Unterstützung im Team
- Aufbau einer wertschätzenden und unterstützenden Kommunikationskultur
- Klare Rollen und geteilte Verantwortung im Team
- Entlastung durch gemeinsame Reflexion und Handlungssicherheit
Was das Projekt umfasst:
- Auftakt- und Analysephase:
Gemeinsame Analyse der Belastungssituationen, Herausforderungen im Pflegealltag und bestehender Ressourcen im Team. - Workshops für Mitarbeitende in Pflege und Betreuung:
Praxisnahe Formate zur Stärkung emotionaler Kompetenzen, zum Umgang mit belastenden Situationen und zu herausfordernden Krankheitsbildern. - Teamreflexionen und praxisnahe Fallarbeit:
Moderierte Reflexionsräume, in denen konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag gemeinsam besprochen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. - Coachings für Leitung und Schlüsselpersonen:
Begleitung bei der Entwicklung unterstützender Strukturen, klarer Rollen und einer konstruktiven Kommunikationskultur. - Entwicklung gemeinsamer Handlungsleitlinien:
Erarbeitung konkreter Orientierungen und Vorgehensweisen für herausfordernde Situationen im Pflegealltag.
Dieses Projekt wird gefördert:
„Miteinander Pflegen“ entspricht den Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention gemäß §20b SGB V und kann im Rahmen gesetzlicher Präventionsprogramme durch Krankenkassen gefördert werden. Wir beraten Ihre Einrichtung zu Fördermöglichkeiten, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten die Umsetzung entsprechend der Fördervorgaben.
Pflege.Next
Gesunde Teams sind die Basis jeder erfolgreichen Organisation. PflegeNext ist ein ganzheitliches Präventionsprojekt zur Entwicklung und nachhaltigen Verankerung eines individuellen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Pflegeeinrichtungen. Über einen Zeitraum von 24 bis 36 Monaten begleiten wir Ihre Einrichtung intensiv im Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen – von der Analyse über die Konzeptentwicklung bis zur konkreten Umsetzung. Wir gestalten Prozesse neu und stärken die Verantwortung jedes Einzelnen. Unser Ziel ist es Gesundheit nicht punktuell zu behandeln, sondern systematisch in Prozesse, Führung und Teamkultur zu integrieren. Unser Ansatz kombiniert Verhaltens- und Verhältnisprävention.
Wirkung für Ihre Einrichtung:
- Systemischer Aufbau eines individuellen Betrieblichen Gesundheitsmanagements
- Reduzierung belastender Strukturen und Prozesse
- Stärkung von Führung und Teamkultur
- Nachhaltige Integration von Gesundheitsförderung in den Arbeitsalltag
- Langfristige Begleitung statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen
Was das Projekt umfasst:
Zu Beginn analysieren wir Belastungen, bestehende Prozesse und strukturelle Herausforderungen in Ihrer Einrichtung. Auf dieser Grundlage entwickeln wir eine individuelle Gesundheitsstrategie mit klaren Handlungsfeldern. Darauf aufbauend begleiten wir die Umsetzung konkreter Maßnahmen, beispielsweise.
- Workshops zu Teamentwicklung und Kommunikation
- Fortbildungen zur mentalen Gesundheit
- Coachings für Leitungskräfte
- Entwicklung einer gesunden Führungskultur
- Prozessbegleitung bei strukturellen Veränderungen
Unsere Berater:innen stehen Ihrer Einrichtung dabei kontinuierlich zur Seite und begleiten den gesamten Entwicklungsprozess.
Dieses Projekt wird gefördert:
"Pflege.Next" entspricht den Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention gemäß §20b SGB V und kann im Rahmen gesetzlicher Präventionsprogramme durch Krankenkassen gefördert werden. Wir beraten Ihre Einrichtung zu Fördermöglichkeiten, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten die Umsetzung entsprechend der Fördervorgaben.
Fortbildungen
Unsere zahlreichen Fortbildungen unterstützen Pflege- und Betreuungskräfte dabei, kompetent, sicher und gesundheitsförderlich im Alltag zu handeln. Dabei verbinden wir langjährige Erfahrung aus der Pflegepraxis mit psychologischer Expertise und modernen, aktivierenden Methoden. Wir bieten kompakte, rechtssichere Pflichtfortbildungen für Betreuungskräfte nach § 43b / § 53b SGB XI sowie für Pflegekräfte gemäß den geltenden Vorgaben – selbstverständlich mit prüfsicherem Zertifikat.
Vorteile:
- Anerkannte Teilnahme mit RbP‑Punkten
- Rechtssichere Dokumentation inklusive Zertifikat
- Ansprechende, professionell gestaltete Materialien inklusive
- Ermittlung von Teilnehmenden‑Feedback und Bereitstellung der Ergebnisse
Fortbildung: Mentaler Ersthelfer (MEA):
Mit MEA qualifizieren Sie Mitarbeitende Ihrer Pflegeeinrichtung darin, psychische Belastungen und Krisensituationen bei Kolleg:innen frühzeitig zu erkennen und professionell zu begleiten. Mentale Ersthelfer sind geschulte Ansprechpersonen im Team. Sie führen erste Gespräche, geben Orientierung, stabilisieren akute Situationen und wissen, wann weitere Unterstützung eingebunden werden muss. Sie entlasten Führungskräfte, schaffen Sicherheit im Team und tragen zu einer stabilen Versorgungssituation bei. Wir gestalten die Qualifizierung passend für Ihre Pflegeeinrichtung.
Wir bieten Inhouse‑Qualifizierungen für mehrere Mitarbeitende gleichzeitig vor Ort in Ihrer Einrichtung oder offene Webinar-Qualifizierungen, wenn einzelne Mitarbeitende ausgebildet werden sollen. Die Teilnahme am offenen Webinar erfolgt flexibel und digital: ideal für individuelle Planung und schrittweisen Aufbau von Mentalen Ersthelfern.
Mehrwert für Ihre Pflegeeinrichtung:
- Mehr Sicherheit im Umgang mit psychischen Belastungen und Krisensituationen
- Frühzeitige Intervention statt Eskalation, Überforderung oder Ausfällen
- Entlastung der Leitung durch klare Ansprechpersonen im Team
- Strukturierte Abläufe in akuten Belastungssituationen
- Stärkung von Teamkultur, Vertrauen und Arbeitgeberattraktivität
Rahmen & Qualifizierung:
- Dauer: 2 Tage (Inhouse), Flexible Qualifizierung 7x2 Stunden
- In der Einrichtung (inhouse) oder flexible Qualifizierung (digital)
- Bereitstellung umfangreicher Begleitmaterialien (u.a. Workbook MEA, Sticker, Tasche)
- Rechtssichere Dokumentation inklusive Zertifikat pro TN
- Anerkannte Teilnahme mit RbP‑Punkten
Wie viele Mentale Ersthelfer braucht Ihre Einrichtung? Wir klären Bedarf, Umfang und Integration in einem unverbindlichen Gespräch. Jetzt Kontakt aufnehmen und Strategiegespräch vereinbaren.
Fortbildung: Theaterpädagogik in der Pflege und Betreuung:
Theaterpädagogik bietet wirksame Möglichkeiten, pflegebedürftigen Menschen auf kreative und wertschätzende Weise zu begegnen. Sie öffnet neue Zugänge zu Ausdruck, Begegnung und Erinnerung – auch dort, wo Sprache nur begrenzt möglich ist. In dieser Fortbildung lernen Mitarbeitende, wie sie mit einfachen, theaterpädagogischen Methoden emotionale Sicherheit schaffen, nonverbale Kommunikation stärken und lebendige Verbindung ermöglichen können. Das stärkt nicht nur die Beziehungsgestaltung, sondern unterstützt auch das mentale Wohlbefinden der Bewohner*innen und bietet den Mitarbeitenden neue Handlungssicherheit im Alltag.
Mehrwert für Ihre Pflegeeinrichtung:
- Intensivere, auch nonverbale Beziehungsgestaltung
- Spürbar mehr Lebendigkeit und Teilhabe in Angeboten
- Handlungssicherheit und kreative Ideenvielfalt im Team
- Methoden, die ohne großen Aufwand in den Alltag passen
- Stärkung von Atmosphäre, Teamkultur und mentalem Wohlbefinden
Rahmen & Qualifizierung:
- Ganztagesfortbildung (Inhouse, 1 Tag – vor Ort in Ihrer Einrichtung)
- Handout & kompakte Methodenkarten für den direkten Einsatz
- Rechtssichere Dokumentation inklusive
- Teilnahmezertifikat für alle Teilnehmenden
- RBP‑Punkte für Pflegefachkräfte
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